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15 Okt 2020

Neue Studie „Logistik und Immobilien“ 2020

Die Wichtigkeit von Logistikimmobilien wurde erneut bestätigt: In Zeiten der Coronakrise nahm die Beanspruchung von Logistikdienstleistungen immens zu und trieb damit einen Markt weiter voran, der bereits aufgrund von Megatrends wie dem E-Commerce stetig wächst. Doch nicht nur die Nachfrage nach Flächen an sich steigt. Auch die qualitativen Anforderungen, welche an die neuen Objekte gestellt werden, sind wesentlich anspruchsvoller. Dies betrifft vor allem die Aspekte der Nachhaltigkeit, welche zunehmend berücksichtigt und verstärkt werden müssen.

 

Das Analyse- und Beratungsunternehmen bulwiengesa hat den diesjährigen Teil seiner Studienreihe „Logistik und Immobilien“ veröffentlicht. Dafür wurden Marktbewegungen im Zeitraum von 2011 bis 2020 untersucht und in die vier Themenbereichen Projektentwicklung, Bautrends, Investment und Finanzierung aufgeteilt. 2020 wurde vor allem der Aspekt der Nachhaltigkeit in Bezug auf Logistikimmobilien in den Vordergrund gestellt.


Logistikbranche zählt zu den Krisengewinnern

Die Logistikbranche ist seit Jahren einer der größten und wichtigsten Wirtschaftssektoren Deutschlands. Allein 2019 wurden rund 279 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet.[1] Doch die wahre Systemrelevanz der Logistik wurde der breiten Öffentlichkeit erst dieses Jahr wirklich bewusst. Als Lokale und Geschäfte geschlossen blieben, wurde zunehmend auf den Online-Handel ausgewichen. Dies führte wiederum zu einem massiven Leistungszuwachs in den Logistikunternehmen, sei es bei der Kommissionierung im Lager oder der Auslieferung von Paketen direkt an die Haustür der Kundschaft. „Im Gegensatz zu Einzelhandels- oder Hotelimmobilien zählen Logistikimmobilien in der Corona-Pandemie zu den Krisengewinnern“, heißt es in der Studie.[2]

2020 wurde der erst im vorigen Jahr aufgestellte Rekordwert von Logistikneubauflächen gebrochen. 2019 waren es bereits 4,9 Millionen Quadratmeter an neu erschlossenen Logistikflächen – 2020 dann ein neues Rekordjahr mit 5,3 Millionen Quadratmetern. Der Studie zufolge ist die Tendenz weiter steigend, da der Neubauflächenbedarf mit sieben Millionen Quadratmetern das vorhandene Angebot noch deutlich übersteigt.

Unter den Top 10 der größten Logistikflächenentwickler in Deutschland belegt SEGRO den sechsten Platz. Damit bestätigte SEGRO seine Platzierung aus dem vorigen Jahr. 2019 wurden neue Mietflächen von insgesamt rund 150.000 Quadratmetern fertiggestellt. Insgesamt vergrößerte sich das SEGRO-Portfolio in Deutschland auf circa 1,39 Millionen Quadratmeter.[3]


Nachhaltigkeit als Kernaspekt einer Logistikimmobilie

Die bulwiengesa-Studie befasst sich zudem mit der langfristigen Beständigkeit von Logistikimmobilien und führt dabei Nachhaltigkeit als einen entscheidenden Faktor an. So werden Logistikimmobilien mit positiven ökologischen Bilanzen nicht nur bei der Finanzierung durch Kreditinstitute bevorzugt. Viele Unternehmen haben die Entwicklung umweltfreundlicher Objekte bereits in ihrer Firmenphilosophie verankert. Damit wird ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft geleistet.

Der Aspekt der Nachhaltigkeit ist auch bei in der Unternehmenskultur von SEGRO seit mehreren Jahren fest verankert. Neue Ansätze, Technologien und Techniken werden ständig überwacht, um den ökologischen Fußabdruck der bestehenden Gebäude und der Entwicklungen zu verbessern. Mit diesem Anspruch wurde 2020 auch das europaweite Innovationsprojekt „Smart Building“ gestartet, bei dem insgesamt 20 Liegenschaften in ganz Europa mit Sensoren versehen werden, die verschiedene Daten sammeln und analysieren. So können wichtige Erkenntnisse darüber gewonnen werden, an welchen Stellschrauben der Logistikimmobilie noch gedreht werden kann, um diese energetisch noch effizienter zu gestalten.

Einen weiteren Beitrag zum Umweltschutz leisten die bereits an einigen SEGRO-Standorten aufgestellten Bienenstöcke. Mit den gezüchteten Bienen wird die Biodiversität der Umgebung aufrechterhalten. Dies führt dazu das nicht mehr nur die Immobilie an sich nachhaltiger wird, sondern man schöpft gleich das Potenzial des gesamten Areals aus.

Darüber hinaus prüft bei SEGRO ein Investitionsausschuss die möglichen Umweltbelastungen aller Investitionsentscheidungen, um sicherzustellen, dass sie mit den Umweltzielen und Ambitionen des Unternehmens in Einklang stehen.

 

[1]https://bit.ly/2IB7RnT

[2]https://www.bulwiengesa.de/de/studien/logistik-und-immobilien-2020

[3]https://logistik-heute.de/news/logistikimmobilien-segro-steigert-gewinn-um-10-8-prozent-29769.html